Smart Jewelry – Trägst auch Du schon Hightech-Schmuck?
Schmuck ist längst nicht mehr nur ein schönes Accessoire – immer öfter steckt smarte Technologie darin! Und nicht immer ist zu erkennen, dass sich Technik hinter einem Schmuckstück verbirgt! Trägt die Kollegin eine stylische Ray-Ban-Sonnenbrille oder ist es tatsächlich eine smarte Brille, in der sich ein Mini-Computer versteckt? Dein Kumpel trägt coole Ohringe für Männer? Oder sind das etwa kleine Wearables in denen Lautsprecher und Mikrofon verborgen sind? Es ist oft gar nicht mehr zu erkennen, was einfach nur Schmuck oder eine herkömmliche Brille ist – und wo sich die Technik versteckt. Doch was können diese Hightech-Accessoires eigentlich? Sind sie wirklich nützlich oder nur teure Spielerei?
Smart Rings
Smart Rings sind kleine Technikwunder, die am Finger getragen werden und oft mehr können als so manche Smartwatch. Besonders beliebt sind sie für Gesundheits- und Fitness-Tracking, kontaktlose Zahlungen und sogar zur Steuerung von Smart-Home-Geräten. Hier sind einige der bekanntesten Modelle und ihre Funktionen:
Oura Ring: Einer der beliebtesten Smart Rings, bekannt für sein präzises Schlaf- und Aktivitätstracking. Er misst Herzfrequenz, Körpertemperatur und Blutsauerstoffwerte, um personalisierte Gesundheitsdaten bereitzustellen. Profisportler und Biohacker schwören auf ihn.
RingConn: Eine spannende Alternative zum Oura Ring, die ebenfalls Gesundheitsmetriken wie Herzfrequenzvariabilität und Stresslevel überwacht, jedoch ohne monatliche Abo-Gebühren auskommt.
McLear RingPay: Der perfekte Smart Ring für kontaktlose Zahlungen. Einfach die Hand ans Terminal halten – keine Karte, kein Smartphone nötig. Besonders praktisch für Reisen oder Sportler, die kein Portemonnaie mitnehmen möchten.
ArcX Smart Ring: Speziell für Sportler entwickelt, ermöglicht er die Steuerung von Musik, GoPros oder Fitnessgeräten per Fingerbewegung – ideal für Radfahrer oder Kletterer, die das Smartphone nicht herausnehmen können.
Smart Rings sind diskret, leistungsstark und oft mit einer beeindruckenden Akkulaufzeit von mehreren Tagen ausgestattet. Ihre Funktionen werden stetig weiterentwickelt, sodass sie bald sicher noch mehr als nur Gesundheits- und Zahlungsfunktionen übernehmen könnten.
Smart Necklaces
Auch Halsketten werden zunehmend mit smarter Technologie ausgestattet. Hier ein paar Beispiele:
Bellabeat Leaf Urban & Leaf Chakra: Diese eleganten Schmuckstücke wurden speziell für Frauen entwickelt und lassen sich als Halskette, Armband oder Clip tragen. Sie erfassen Aktivität, Schlafqualität und reproduktive Gesundheit und bieten Stressmanagement-Funktionen durch geführte Meditationen und Atemübungen. Während das Leaf Urban aus ökologischem Holzverbundstoff besteht, enthält das Leaf Chakra zusätzlich natürliche Kristalle wie Rosenquarz oder Onyx.
InvizaWear: Diese smarte Halskette kombiniert stilvolles Design mit einem versteckten SOS-Button. Im Notfall sendet sie per Knopfdruck den Standort an vordefinierte Notfallkontakte – eine praktische Lösung für mehr Sicherheit unterwegs.
Senstone: Eine intelligente Sprachassistenten-Kette, die Sprachaufnahmen automatisch in Text umwandelt. Sie eignet sich besonders für Kreative, Journalisten und alle, die ihre Gedanken schnell und unkompliziert festhalten möchten.
Smart Watches
Ich nutze seit Jahren eine Apple Watch und möchte sie nicht mehr missen – vor allem wegen ihrer gesundheitlichen Vorteile. Sie behält meine Herzfrequenz und Blutsauerstoffwerte im Blick und warnt mich bei Unregelmäßigkeiten. Das gibt mir eine zusätzliche Sicherheit, denn dadurch kann zum Beispiel das Risiko verringert werden, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen unentdeckt bleiben und diese im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder Herzstillstand führen.
Besonders schätze ich:
- Herzfrequenz- und EKG-Überwachung – erkennt Unregelmäßigkeiten und sendet bei auffälligen Werten eine Warnung.
- Sturzerkennung – falls ich stürze und nicht reagieren kann, wird automatisch der Notruf alarmiert.
- Blutsauerstoffmessung – hilft, meine allgemeine Gesundheit im Blick zu behalten und frühzeitig Veränderungen zu erkennen.
- Fitness-Tracking – erinnert mich täglich daran, aktiv zu bleiben und meine Gesundheitsziele zu erreichen.
Doch die Apple Watch kann noch viel mehr! Sie ersetzt mein Telefon in vielen Situationen – ich kann Nachrichten lesen und beantworten, Anrufe entgegennehmen oder meine Lieblingsmusik und Podcasts direkt vom Handgelenk steuern. Dank der Navigation verpasse ich keine Abzweigung mehr, und mit Apple Pay kann ich unterwegs schnell und sicher bezahlen. Auch Features wie die Zyklus-Überwachung und die Achtsamkeits-Apps sind für mich praktische Begleiter im Alltag.
Natürlich gibt es auch andere tolle Smart Watches:
- Garmin für Outdoor-Fans mit langer Akkulaufzeit und präzisem GPS-Tracking.
- Samsung Galaxy Watch mit innovativem BioActive-Sensor zur Körperanalyse.
- Huawei Smart Watches bieten ein stilvolles Design gepaart mit fortschrittlichen Gesundheits- und Fitnessfunktionen, die sie zu einer starken Alternative im Smartwatch-Markt machen.
Smart Glasses
Ich durfte vor über zehn Jahren einmal die berühmte Google Glass aufsetzen – und ich war absolut beeindruckt! Ein Mini-Display, das mir Informationen direkt ins Sichtfeld projizierte, eine Kamera für Fotos und Videos, Sprachsteuerung und Navigation – es fühlte sich an wie ein Blick in die Zukunft. Es war wirklich cool, diese Hightech-Brille ausprobieren zu dürfen (ein Google-Mitarbeiter ermöglichte es mir)! Leider konnte sich das Gerät damals nicht durchsetzen, unter anderem wegen Datenschutzbedenken, der schlechten Akkulaufzeit und dem hohen Preis (1.500 USD).
Bild: Google Glass / Tim.Reckmann / CC BY-SA 3.0
Heute sind die Ray-Ban Meta Glasses der nächste große Schritt in die Welt der Smart Glasses:
- Kein sichtbares Display: Während Google Glass ein kleines Display im Sichtfeld hatte, setzen die Ray-Ban Meta Glasses auf eine diskrete Nutzung über Sprachsteuerung und Audio.
- Kamera & Audio: Mit den Ray-Ban Meta Glasses kannst Du Fotos und Videos aufnehmen, telefonieren und Musik hören – ganz ohne Kopfhörer.
- Meta AI-Integration: Die Brille lässt sich per Sprachbefehl steuern und liefert schnelle Antworten auf Fragen, ähnlich wie ein digitaler Assistent.
- Livestreaming & Social Media: Direkt auf Instagram oder Facebook streamen – perfekt für Content Creator und Influencer.
- Geplante Echtzeit-Übersetzung: Bald soll die Brille sogar in der Lage sein, Gespräche in Echtzeit zu übersetzen – ein Traum für Vielreisende!
Es wird berichtet, dass Meta bereits aktiv an der Entwicklung der Ray-Ban Meta Smart Glasses 2 arbeitet – und diesmal soll das Kernfeature ein integriertes Display sein. Damit würde sich der Funktionsumfang stark erweitern und vielleicht sogar an die ursprüngliche Vision der Google Glass anknüpfen.
Neben den Ray-Ban Meta Glasses gibt es auch andere interessante Modelle auf dem Markt:
- Vuzix Blade: Eine (etwas sperrige) AR-Brille für industrielle und professionelle Anwendungen, zeigt digitale Infos im Sichtfeld an.
- Xreal Air (ehemals Nreal Air): Leichte AR-Brille für Unterhaltung, Medien und Gaming, bietet ein gutes AR-Erlebnis mit einem Fokus auf Streaming und einfache 3D-Inhalte.
- Apple Vision Pro: Hochentwickelte Mixed-Reality-Brille, die AR und VR auf einem sehr hohen Level kombiniert, für professionelle Anwendungen und immersive Erlebnisse. Allerdings ist die Brille mit einem Preis von rund 3.500 US-Dollar ziemlich teuer, zudem ist sie groß und unhandlich – also eher etwas für Technik-Freaks und weniger für den täglichen Gebrauch
Auch wenn sie noch nicht ganz an die Science-Fiction-Visiere aus Filmen herankommen, sind Smart Glasses definitiv auf dem Vormarsch. Wer weiß, vielleicht setzen wir uns in ein paar Jahren alle eine Brille auf, anstatt zum Smartphone zu greifen?
Praktisch, unnütz oder sogar bedenklich?
Neue Technologie ist immer faszinierend – sie bringt uns Innovationen, vereinfacht den Alltag, bringt gesundheitliche Vorteile und eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Doch sie hat auch ihre Schattenseiten. Smart Jewelry und Wearables mögen uns vielleicht helfen, gesünder zu leben, uns in Notsituationen zu helfen (z.B. bei einem Sturz), unsere Zeit besser zu managen oder den Alltag effizienter zu gestalten. Aber gleichzeitig sammeln sie ständig Daten über uns und sind Tag und Nacht extrem nah an unserem Körper. Datenschutz und die ständige Überwachung sind Themen, die wir nie aus den Augen verlieren sollten. Hinzu kommt, dass Technik und Strahlung so nah an unserem Körper bedenklich ist und wir durch die permanente Verbindung zu Technologie auch in unserer Freizeit weniger abschalten können.
Es ist wichtig, die Vor- und Nachteile dieser neuen Technologien abzuwägen. Was denkst Du darüber? Welche smarten Geräte trägst Du bereits am Körper oder würdest Du gerne tragen? Sind sie für Dich eine echte Bereicherung, oder gibt es auch Bedenken, die Du hast? Teile Deine Gedanken in den Kommentaren!
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